Entscheidung 2

Nie und nimmer würde ich es zulassen, dass eine katholische Erziehung mich verbiegt.
Dafür hatte ich die Falschheit, Verlogenheit, Niedertracht als auch Brutalität und Unmenschlichkeit die sich hinter der scheinheiligen Fratze des Katholizismus verbirgt, kennen gelernt.  Die sich sicherlich vom Extremismus anderer Religionen nicht grundsätzlich unterscheidet.
Die nach dem Motto ablief, bist du nicht willig dann brauch ich Gewalt und wenn ich dir den Teufel aus den Knochen raus und die Heiligkeit herein prügeln muss.
Auch meinem damaligen Schulkameraden und späteren Massen- Kindermörder Bartsch hat diese katholische Auffassung von Christentum offensichtlich nicht heiliger gemacht.
Dies bestärkte mich jedoch in meiner grundsätzlichen, freiheitlichen, humanen und für mich christlichen Haltung.
Diese zog und zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, wenn es auch in den Turbulenzen und der Hektik meines Lebens nicht immer so hoch und heilig ablief wie ich mir das selbst gewünscht hätte.
Jedenfalls habe ich mich immer gegen jedwede Einschränkung von Freiheit, Menschlichkeit und Bürgerechten gewehrt. Gleichgültig ob die Einschränkungen von Seiten der Familie, Kirche, Staat oder dummer, allgemeiner Gesinnung kam.
In der Verteidigung der genannten Werte war ich auch nie sonderlich zimperlich, was die Wahl der Mittel anging. Immer nach dem Motto, auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil und wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Auch wenn ich heute etwas besonnener bin als in jungen Jahren so war mir schon immer, intuitiv, die binäre Ausgewogenheit, als oberstes göttliches Naturgebot eine Herzensangelegenheit.